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September 10, 2025

Vorbeugung und Behandlung grippaler Infekte

Was kann man gegen grippale Infekte tun?

Vorbeugen ist noch immer besser als behandeln! Wenn sich im Umfeld, in der Schule, der Familie oder unter den Kollegen die Viren ausbreiten, wird’s spätestens Zeit sich etwas Gutes zu tun.

Da Viren durch Tröpfcheninfektion verbreitet werden, ist es wichtig sich von ihnen fern zu halten. Händewaschen mit Seife oder mit Desinfizieren der Hände mit flüssigen Mitteln ist leicht gemacht und verringert das Ansteckungsrisiko erheblich.

Leichte Bewegung an der frischen Luft, wie kurze Spaziergänge aber auch leichte Sportarten werden selbst bei Erkältungen empfohlen. Täglich mehrmals kurz die Fenster öffnen und gut Lüften trägt zu einem gesunden Raumklima bei.

Da die Luft im Raumdurch Heizen oft trocken ist und die Luft draußen meist auch sehr trocken ist, weil kalte Luft nur wenig Feuchtigkeit halten kann, sollte man dafür sorgen, dass die Raumluft ausreichend Feuchtigkeit beinhaltet.

Aetherische Öle sind eine perfekte Ergänzung, da sich verschiedene Wirkungen entfalten können.

Nasenspülungen sind ein probates Mittel um den Viren den Eintritt in den Körper zu erschweren.

Hat einen ein grippaler Infekt doch niedergestreckt, so muss man die Symptome bekämpfen und das Immunsystem stärken. Je nachdem wie sich die Erkältung äußert werden Hustensäfte, Schleimlöser, Reizstiller, Lutschtabletten, Schmerzstiller und /oder Fiebersenker verabreicht. Tees, homöopathische Mittel und Schüsslersalz sind eine tolle Ergänzung.

Fürs Immunsystem gibt es Unterstützung mit Vitaminen, Mineralstoffen, aber auch mit pflanzlichen Säften, Tropfen oder Tabletten, die Ihr Abwehrsystem anregen.

Wichtig beim ersten Auftreten der Symptome ist eine Unterscheidung ob es sich um eine Erkältung (grippaler Infekt) oder um eine richtige Grippe (Influenza) handelt. Die Influenza gehört auf jeden Fall zum Arzt. Sie ist sehr infektiös und kann vor allem in den ersten Tagen noch mit antiviralen Mitteln behandelt werden. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation (z.B.: Lungenentzündung) wesentlich höher.

Grippale Infekte kündigen sich meist einige Tage vor dem Ausbruch schon an. Man ist müde, Abgeschlagenheit macht sich breit, Gliederschmerzen beginnen, die Nase kitzelt, der Hals wird rau, Fieber tritt meist nicht oder nur mit erhöhter Temperatur auf. Diese Art von Infektion wird von vielen verschiedenen Viren ausgelöst und kann uns mehrmals im Jahr, auch im Sommer heimsuchen.

Die echte Grippe wird von nur wenigen Viren (Influenza A und B) ausgelöst. Der Beginn überfällt einen meist. Hohes Fieber, gleich begleitet von starkem Krankheitsgefühl, sollte bei jedem Patienten die Alarmglocken schrillen lassen.

Antibiotika, die man noch vom letzten Mal zu Hause hat, sollte man besser nicht so einfach einsetzen, da grippale Infekte ja bekanntlich nicht durch Bakterien ausgelöst werden, sondern von Viren. Sie wirken nicht gegen die Erkältung, schädigen aber definitiv die Darmbakterien, die wiederum für das Immunsystem mitverantwortlich sind. Also Hände weg! Kommen Sie in die Apotheke und holen Sie sich kompetenten Rat!